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06/09 2007

Sommerwärmenutzung reduziert Erdölverbrauch in Hagenberg ab dem kommenden Winter

Hagenberg, 06.09.2007. Der Klimaschutz, das OÖ Studentenwerk und die Vereinigten Linzer Wohnungsgenossenschaften (VLW) profitieren in Hagenberg von innovativen Energienutzungskonzepten von AMS Engineering aus dem Softwarepark. Ab Winter 2007 werden das Studentenheim und das Gebäude „Arbeiten und Wohnen“ der VLW durch Wärmerückgewinnung aus der Sommerabwärme des amsec-Gebäudes beheizt. Am 4.9.2007 erfolgte im Beisein von Direktor Robert Valenti, Geschäftsführer der VLW, Peter Seiringer, Geschäftsführer des OÖ Studentenwerks, und DI Thomas Führer, Geschäftsführer von AMS Engineering, der Spatenstich zur Verlegung der notwendigen Nahwärmeleitungen.

Das mit dem „Energie Star 2007“ des Landes Oberösterreich ausgezeichnete Bürogebäude amsec wurde 2006 von der TISP Aufschließungs- und Betreibergesellschaft mbH in Kooperation mit AMS Engineering erbaut. Das Musterobjekt für Wohlbefinden, Energie- und Gesamtkosteneffizienz bietet im Softwarepark Hagenberg auf 6.500 m² Nutzfläche attraktive Büros, ein modern ausgestattetes Veranstaltungszentrum, vollklimatisierte Serverräume sowie Labors und Werkstätten. AMS Engineering als Planer entwickelte ein Gebäude- und IT-Konzept, das Computerabwärme zur Gebäudeheizung im Winter nutzbar macht. Für die Gebäudekühlung im Sommer wurden Erdsonden 100 m tief in den Mühlviertler Granit gebohrt, um dort die Wärme abgeben zu können.

„Das amsec wird ausschließlich durch die Abwärme der wassergekühlten Server beheizt, daher stellte sich für uns die Frage: Wohin mit der Wärmeenergie, die im Sommer in den Granit abgeleitet wird?“, erzählt Thomas Führer, Geschäftsführer von AMS Engineering. „Schon immer reizte uns die Vision, Gebäudeabwärme des Sommers zu speichern und im Winter zum Heizen zu nutzen. Diese Vision wird mit amsec als Forschungs- und Musterobjekt jetzt Realität.“

Das benachbarte Studentenheim des OÖ Studentenwerks und das Gebäude „Arbeiten und Wohnen“ der VLW profitieren jetzt von der im Sommer in den Granit gespeicherten Wärmeenergie. In Verbindung mit einer Wärmepumpe liefern die Erdsonden eine maximale Heizleistung von 230 kW. Somit wird genügend Heizleistung zurück gewonnen, um beide Gebäude zu 60 % mit Erdwärme zu versorgen. Sobald sich die Investitionskosten amortisiert haben – man geht davon aus, dass das in 5 bis 7 Jahren der Fall sein wird,  haben die Mieter signifikante Energiekosteneinsparungen zu erwarten.

„Für Studentenheimbetreiber sind die Betriebskosten natürlich von großer Bedeutung“, freut sich Mag. Peter Seiringer, Geschäftsführer des OÖ Studentenwerks. „Für uns ist es aber auch sehr wichtig, bei diesem innovativen Projekt von Anfang an dabei zu sein und durch den Bezug von Energie aus dem amsec einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können.“

„Auch für uns ist Umweltschutz durch alternative Energieformen enorm wichtig“, ergänzt Direktor Robert Valenti, Geschäftsführer der VLW. „Wenn die Heizkosten für unsere Mieter dadurch auch noch gesenkt werden, profitieren alle davon.“

Ab Winter 2007 wird die Wärme geliefert. Damit werden 27.000 l Erdöl pro Jahr eingespart, das entspricht dem Heizenergiebedarf von 10 Einfamilienhäusern pro Jahr, gleichzeitig wird der Boden zur passiven Gebäudekühlung für den nächsten Sommer abgekühlt.

Die von AMS Engineering eigens dafür entwickelte Mess- und Regelungssoftware stellt sicher, dass die Heiztemperatur optimal geregelt ist. Sie misst, steuert und analysiert die Anlage ständig und sorgt dadurch dafür, dass die Wärme effizient erzeugt und genutzt wird. „amsec ist nicht nur ein überzeugendes Beispiel, wie man mit intelligenten Ideen und innovativer Technik ökologisch erfolgreich agieren kann. Bei AMS Engineering entwickelt sich der neue Geschäftsbereich Gebäudetechnik mehr als erfreulich, d. h. auch ökonomisch ist das Ganze ein voller Erfolg“, resümiert Thomas Führer die bisherigen Erfahrungen.

Bildmaterial vom Spatenstich steht zur beliebigen Verwendung als gezippte Datei unter

www.creapower.com/upload/presse/ve-softwarepark/ams-amsec.zip zum Download zur Verfügung.

Bild 1 von links

Walter Sticht, TISP-Geschäftsführer, Mag. Peter Seiringer, Geschäftsführer des OÖ Studentenwerks, Direktor Robert Valenti, Geschäftsführer der VLW, Dipl.-Ing. Thomas Führer, Geschäftsführer AMS Engineering, Rudolf Fischerlehner, Bürgermeister aus Hagenberg

Bild 2 von links

Walter Sticht, TISP-Geschäftsführer, Mag. Peter Seiringer, Geschäftsführer des OÖ Studentenwerks, DirektorRudolf Fischerlehner, Bürgermeister aus Hagenberg, Dipl.-Ing. Thomas Führer, Geschäftsführer AMS Engineering, Direktor Robert Valenti, Geschäftsführer der VLW

AMS Engineering Sticht GmbH – ein Mitglied des Unternehmensnetzwerks Softwarepark Hagenberg

AMS Engineering ist ein international tätiges Softwareunternehmen mit Firmensitz im Softwarepark Hagenberg (Oberösterreich). Kerngeschäft ist die Entwicklung und Integration von Standardsoftware zur Produktivitätsanalyse und Optimierung von industriellen Serienfertigern, sowie Gebäudeautomation und Automation medizinischer Labors. Das Unternehmen, das derzeit rd. 100 Mitarbeiter beschäftigt, hat sich weltweit etabliert.

 

Unternehmensnetzwerk Softwarepark Hagenberg

Das Unternehmensnetzwerk Softwarepark Hagenberg hat das Ziel, den Wirtschaftsstandort Softwarepark Hagenberg zu stärken und durch Synergien einen wirtschaftlichen Nutzen für die Kunden der beteiligten Unternehmen zu erzielen. Die enge Zusammenarbeit in Projekten, gemeinsame Aktivitäten im F&E-Bereich sowie der laufende Erfahrungsaustausch haben dazu geführt, dass internationale Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche sowie der Industrie zu den Referenzkunden des Softwareparks Hagenberg zählen. Das Leistungsspektrum umfasst das Thema Software-Engineering, im Speziellen jedoch Lösungen in den Bereichen Business Intelligence, Realtime Systems, Mobile Computing, web-based Applications, IT-Security, Intelligent Manufacturing, Simulation, Logistik sowie industrielle Prozessoptimierung.

 

Unternehmensnetzwerk Softwarepark Hagenberg, Helene Gieber

Hauptstraße 99, A-4232 Hagenberg

Tel. +43 7236 3343-760, prREMOVETHIS@ANDTHISsoftwarepark.at, www.softwarepark.at

 

PR-Kontakt: creaPower Drescher & Süß OEG

Tel. +43 7279 8544, presse@creapower.com, www.creapower.com

26/02 2007

Aktueller Pressetext

Ökologisches Server-Housing aus dem Softwarepark Hagenberg

Dank des hochmodernen Büro- und Laborgebäudes amsec, das im Herbst 2006 bezogen wurde, erschließen sich den Unternehmen im Softwarepark Hagenberg zusätzliche Geschäftsfelder, da die umweltschonende Technologie des Gebäudes es ermöglicht, die Outsourcing-Angebote kostengünstiger zu betreiben als das in klassischen Rechenzentren möglich ist.

„Es gibt zahlreiche Server-Housing-Angebote weltweit“, sagt Thomas Führer, Geschäftsführer der AMS Engineering GmbH und strategischer Kopf hinter dem neuen amsec-Gebäude. „Mit der Kombination aus Hochleistungstechnologie, dem vielfältigen Angebot der zahlreichen Softwareunternehmen am Standort und den günstigen Kosten bei gleichzeitiger Entlastung der Umwelt bietet der Softwarepark Hagenberg jedoch ein einzigartiges Gesamtangebot am Markt.“
Auf 200 m² ist im amsec-Gebäude ein hochmodernes Rechenzentrum entstanden, das sämtliche Anforderungen hochverfügbaren und sicheren Server-Housings abdeckt und mehr als 300 Hochleistungsservern Platz bietet. Die Serverräume sind zutrittgesichert, ausgestattet mit Kühlung, USV, Brandrauchfrüherkennung sowie Gaslöschanlage und verfügen über eine redundante 100-MBit-Anbindung. Der Clou: 75 % der Kosten, die beim Betreiben von Serverräumen anfallen, sind Energiekosten. Die Abwärme aus Serverräumen und Stockwerksverteilern wird ressourcenschonend für die Beheizung des Gebäudes genutzt, anstatt – wie häufig – mit zusätzlicher Energie (z.B. für Klimageräte) abgeführt werden zu müssen. Die Nutzung der gemeinsamen Internet-Anbindung wird über eine von Aberger Software GmbH entwickelte Accounting-Software bis auf das Byte genau abgerechnet.
Damit steht den Unternehmen im Softwarepark Hagenberg die optimale Infrastruktur zur Verfügung, die speziell in den Wachstumbereichen „Software als Service“ und „Virtuelle Projekträume zur Abwicklung internationaler Projekte“ zum Tragen kommt.
Server-Housing wird im Softwarepark Hagenberg bereits seit Jahren erfolgreich betrieben. Hier übernahm die Aberger Software GmbH eine Vorreiterrolle, indem sich das Unternehmen bereits 2001 für die Inbetriebnahme einer leistungsfähigen aber kostengünstigen Glasfaserleitung stark gemacht hat. Das Unternehmen betreibt in Zusammenarbeit mit HappyFoto eine Internet-Plattform, die die Ausarbeitung von Digitalfotos über Internet innerhalb eines Tages ermöglicht – an Spitzentagen werden bis zu 600.000 Fotos aus Österreich, Tschechien und der Slowakei bearbeitet. Aber auch bei ASP-Lösungen – also Software als Server – verfügt man bereits über sehr positive Erfahrungen. Die Personalentwicklungssoftware hum@n professional von F-line ist seit 2006 auf ASP-Basis bei namhaften Unternehmen wie TYROLIT im Einsatz.

Aberger Software GmbH – ein Mitglied des Unternehmensnetzwerks Softwarepark Hagenberg

Das auf komplexe Server- und Datenbankanwendungen spezialisierte Unternehmen  betreibt als Softwarepark-interner Provider das Hochleistungsnetz in Hagenberg. In Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen heimischen Entwicklungslabor "HappyFoto" hat Aberger das Mühlviertel zur ersten Adresse für digitale Fotografie gemacht. Auf Basis der von Aberger entwickelten Software werden an Spitzentagen über 600.000 Digitalbilder (das entspricht einer Datenmenge von etwa 270 Mio. bedruckten A4-Seiten oder etwa 800.000 Büchern) im Mühlviertel gesendet, entwickelt und binnen 24 Stunden zugestellt.

www.aberger.at

AMS Engineering Sticht GmbH – ein Mitglied des Unternehmensnetzwerks Softwarepark Hagenberg

AMS Engineering ist ein international tätiges Softwareunternehmen mit Firmensitz im Softwarepark Hagenberg (Oberösterreich).  Kerngeschäft ist die Entwicklung und Integration von Standardsoftware zur Maschinen- und Qualitätsdatenerfassung, Produktionsanalyse und Optimierung bei industriellen Serienfertigern. Das Unternehmen, das derzeit rd. 90 Mitarbeiter beschäftigt, hat sich weltweit etabliert.

www.ams-engineering.com

Unternehmensnetzwerk Softwarepark Hagenberg

Das Unternehmensnetzwerk Softwarepark Hagenberg hat das Ziel, den Wirtschaftsstandort Softwarepark Hagenberg zu stärken und durch Synergien einen wirtschaftlichen Nutzen für die Kunden der beteiligten Unternehmen zu erzielen. Die enge Zusammenarbeit in Projekten, gemeinsame Aktivitäten im F&E-Bereich sowie der laufende Erfahrungsaustausch haben dazu geführt, dass internationale Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche sowie der Industrie zu den Referenzkunden des Softwareparks Hagenberg zählen. Das Leistungsspektrum umfasst das Thema Software-Engineering, im Speziellen jedoch Lösungen in den Bereichen Business Intelligence, Realtime Systems, Mobile Computing, web-based Applications, IT-Security, Intelligent Manufacturing, Simulation, Logistik sowie industrielle Prozessoptimierung.

Unternehmensnetzwerk Softwarepark Hagenberg, Helene Gieber
Hauptstraße 99, A-4232 Hagenberg
Tel. +43 7236 3343-760, prREMOVETHIS@ANDTHISsoftwarepark.at, www.softwarepark.at


PR-Kontakt: creaPower Drescher & Süß OEG
Tel. +43 7279 8544, presseREMOVETHIS@ANDTHIScreapower.com, www.creapower.com